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Okatore Lodge • Namibia • Afrika

Zur Jagd

 

Okatore gehört zu der Khomas-Hochland-Conservancy KHC. Dies ist ein Zusammenschluss von über zwanzig Rinder- und Jagdfarmen. Die so entstandene Fläche von etwa 200 000 ha wird gemeinsam verwaltet und bejagt. Dadurch ist es möglich, auch mit einer größeren Jagdgruppe gemeinsam auf Okatore zu wohnen und zu jagen, denn die Nachbar-Jagdführer betreuen bei Bedarf auch die Gäste der Okatore Lodge. Die Trophäenjagd wird in Namibia vom 1. Februar bis zum 30. November betrieben.

Einzeljäger jagen grundsätzlich mit dem Hausherren. Bei größeren Jagdgruppen werden jeweils zwei Jäger einem Jagdführer zugeteilt. Die Jagdgruppe fährt von der Lodge mit dem Jeep in die entsprechenden Jagdgebiete (je nach gewünschter Wildart). Begleitpersonen können gerne an der Jagd teilnehmen. Wird Wild ausgemacht, erfolgt die Pirsch zu Fuß. In besonderen Fällen wird auch vom Ansitz gejagt. Abends kehren die Jagdgruppen zurück auf die Lodge. Hier werden in gemeinsamer Runde an der Bar oder während des ausgiebigen Abendessens die Jagderlebnisse ausgetauscht. Es besteht die Möglichkeit, den Jagdführer und die Jagdgruppen untereinander zu wechseln. Die Rohpräparation der Trophäen erfolgt direkt auf der Lodge.
Schädelpräparationen können evtl. vom Jäger bei der Abreise im Gepäck ausgeführt werden.

 










     
Die Wildhegegemeinschaft, Khomas-Hochland Conservancy (KHC), umfasst z. Zt. 20 Wild- und Rinderfarmen mit einer Größe von insgesamt etwa 200 000 ha. Die KHC bietet über 30 Wildsäugetierarten und zahlreichem Flugwild Lebensraum.

Ziel und Zweck des 1992 gegründeten Hegerings sind der Aufbau und die Erhaltung eines artenreichen, gesunden und sich ungehindert bewegenden Wildbestandes in einem großen Gebiet ohne Wildzäune.
  Nachtaufnahme, Leopard am Luder
  Nachtaufnahme, Leopard am Luder (3.60 MB)
 

   
   

Khomas Hochland Hegegebiet

 
Khomas Hochland Hegegebiet  

Die Vielfalt der Natürlichkeit von Fauna, Flora und der Habitate soll geschützt bzw. verbessert, die Aussetzung ehemals heimischer Tiere gefördert, der Bestand bedrohter Tierarten stabilisiert und Natur- und Umweltschutz der lokalen Bevölkerung und den Gästen bewusst gemacht werden.

Das Naturschutzministerium in Namibia unterstützt und fördert die Ideen der Hegegemeinschaft. Von hier kommen auch die Abschussvorgaben. Bei Überpopulation oder Nahrungsmangel entscheidet nach Prüfung des Hegering Vorstands die Naturschutzbehörde über den Nutzungsantrag.
Die Mitglieder setzen sich zu 50 % aus weißen Afrikanern und zu 50 % aus "Ursprungsdeutschen" zusammen. Farbige Farmer haben bisher kein Interesse an einer Mitgliedschaft, allerdings gibt es schwarze Jagdführer im KHC.

Welche Vorteile hat nun der Jagdgast von der Hegegeminschaft? Er jagt in freier Wildbahn und nicht auf gegatterten Farmen. Innerhalb des KHC kann er zwischen neun Lodge-, Gäste- und Jagdfarmen mit unterschiedlichem Komfort wählen. Jeder Jagdführer des Hegerings darf, nach Absprache, auf dem gesamten Gebiet des KHC Gäste führen. Es können auch größere Gruppen gemeinsam untergebracht werden und auf den umliegenden Farmen jagen. Es gibt sehr strenge Vorgaben für Altersklassen und Trophäenqualität, so daß Sozialstrukturen nicht gestört werden.

 

 

 
   

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